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Allergien an den Ursachen behandeln
Heuschnupfen
resultiert aus überempfindlichem Immunsystem /
Häufig zieht Allergie gegen Pollen auch eine
Nahrungsmittelallergie nach sich / Prävention und
rechtzeitige Behandlung hilft Allergikern/
Vier-Faktoren-Therapie richtet sich gegen die
Ursachen
Frühlings- und Sommermonate laden zu Spaziergängen
durch Wälder und Wiesen oder zum romantischen
Picknick im Kornfeld ein – im Korb Leckereien wie
Äpfel, Kirschen oder Pfirsiche. Doch für
Pollenallergiker bleibt diese Vorstellung ein Traum.
Ihr überempfindlich reagierendes Immunsystem
verkennt an sich harmlose Substanzen wie Pollen als
gefährliche Stoffe und bekämpft diese. Niesen und
geschwollene Augen, schlimmstenfalls Bronchialasthma
folgen. „Wer dagegen schon, in allergiefreien
Wintermonaten mit der von uns entwickelten
unspezifischen Desensibilisierung beginnt, schafft
es, Heuschnupfen im Frühjahr wesentlich zu lindern
oder sogar ganz zu vermeiden“, weiß Dr. med. Joachim
Dietz, Ärztlicher Leiter im Schwarzwald MedicalResort Obertal.
Außerdem spricht für ein
rechtzeitiges Handeln, dass rund 70 Prozent der
Pollenallergiker zusätzlich eine
Nahrungsmittelallergie entwickeln. So zieht oftmals
auch der Genuss von frischem Obst und Gemüse
unangenehme Konsequenzen nach sich. Geschwollene
Lippen oder Atemnot, Übelkeit, Irritationen der Haut
sowie plötzliche Müdigkeit oder Migräne folgen dem
Verzehr bestimmter Esswaren. „Hierbei handelt es
sich um eine Kreuzreaktion: Da bestimmte Nahrungsmittelallergene mit denen der Pollen
verwandt sind, besitzen viele Heuschnupfen-Geplagte
auch eine Allergie gegen bestimmte Lebensmittel. Wer
etwa auf Birke oder Hasel allergisch reagiert,
verträgt meist auch kein Steinobst wie Aprikosen und
kein Kernobst, beispielsweise Äpfel“, erläutert Dr.
med.
Joachim Dietz.
Bislang stellten Karenz, also Vermeiden
allergieauslösender Situationen, Therapie mit
Cortison oder Antihistaminika und
Hyposensibilisierung gängige Behandlungskonzepte mit
bekannten, aber unerwünschten Nebenwirkungen und
Risiken dar, weil sonst der so genannte
„Etagenwechsel“ mit schwerem Asthma drohte.
Im Mittelpunkt der Kombinationstherapie:
unspezifische Desensibilisierung
Ärzte im Schwarzwald MedicalResort Obertal führen
dagegen das ganzheitliche Vier-Faktoren-Konzept
durch, das sowohl der Leib-Seele-Einheit des
Menschen Rechnung trägt als auch gezielt und
vorbeugend gegen Ursachen einer Allergie wirkt.
Dieses Therapiekonzept unterdrückt nicht nur ihre
Symptome. Dabei steht besonders die unspezifische
Desensibilisierung im Mittelpunkt, die durch
wiederholt gesetzte Reize und Ausleitung die
überschießende Reaktion des Immunsystems als Ursache
für Allergien hemmt. Hierbei wirkt das
homöopathische Arzneimittel Desarell® nicht
spezifisch gegen nur ein Allergen, sondern
unspezifisch gegen alle Allergene und damit gegen
die überschießenden Reaktionen. Besonderer Vorteil:
Zusätzliche Tests, um exakt den Auslöser der
Allergie zu ermitteln, sind deshalb häufig nicht
erforderlich. Während der Therapie injizieren Ärzte
das Homöopathikum in spezielle Akupunkturpunkte;
anschließend setzen Patienten die Behandlung zu
Hause mit Tropfen fort. Bei einer bestehenden
Lebensmittelallergie erhalten sie in dieser Stufe
zusätzlich den Wirkstoff Okoubarell®, der
zielgerichtet gegen Lebensmittelunverträglichkeiten
wirkt. Gezielter und optimaler Zusatz von Vitaminen
und Mineralstoffen bildet den zweiten Faktor des
Konzepts, welcher ebenfalls die überschießende
Reaktion des Immunsystems mindert und Symptome
lindert. Dieser Ansatz schenkt besonders dem
Gewebshormon Histamin große Aufmerksamkeit. Während
der Reaktion des überschießenden Immunsystems auf
das Allergen gelangt das Histamin ins Blut und
verursacht Allergiebeschwerden. Vitamin C baut
dieses Histamin schneller ab und lindert somit
Beschwerden. Im Gegenzug reduziert Vitamin E die
Allergieauslösenden Botenstoffe im Körper. Zink
führt zu einer leichten, vorübergehenden
Unterdrückung des Immunsystems, um seiner
überschießenden Reaktion entgegenzuwirken. Für eine
Verzögerung der Histaminausschüttung sorgt Magnesium
als natürlicher Mastzellstabilisator.
Daneben findet die immunmodulierende Therapie mit
Thymosand als dritter Faktor ihren Einsatz. Gegen
die Überreaktion des Immunsystems wirken die hier
enthaltenen Thymuspeptide, indem sie körpereigene
Abwehrkräfte harmonisieren und normalisieren.
Innerhalb von zwei bis drei Wochen erhalten
Patienten in regelmäßigen Abständen 15 bis 20
individuell dosierte Injektionen. Mehrfache
Wiederholung der Behandlung mit Pausen festigt den
Therapieerfolg und kann Patienten sogar vollständig
von ihrer Allergie befreien. Abschließend rundet die
psychologische Komponente das ganzheitliche Konzept
als vierter Faktor ab. Ärztliche Gespräche, bewusste
Entspannung wie autogenes und mentales Training
sowie Atemübungen und erforderlichenfalls ärztliche
Heilhypnose sichern den Erfolg, denn Stress, Sorgen
und Angst vor dem nächsten Allergieanfall verstärken
die allergische Reaktion noch.
Wissen schafft beschwerdefreies Leben trotz
Lebensmittelallergie
Zusätzlich zum
Vier-Faktoren-Konzept, das bei jeglichen
Allergieformen erfolgreich Einsatz findet, erfahren
Lebensmittelallergiker, auf welche Esswaren sie
zukünftig verzichten müssen, damit sie bei Tisch
keine bösen Überraschungen erleben. „Häufig besitzen
Pflanzen aus derselben botanischen Familie oder
Ordnung auch ähnlich kreuzreagierende Allergene.
Daher sensibilisieren wir Patienten dafür, zu
erkennen, welche Lebensmittel sie vertragen und
welche nicht. Gerade bei verarbeiteten Lebensmitteln
lernen sie außerdem, im Zutatenverzeichnis
versteckte Allergene aufzuspüren. Dann steht in den
Sommermonaten einem entspannten und beschwerdefreien
Picknick im Freien nichts mehr im Weg“, weiß Dr.
med. Joachim Dietz.
Betroffene finden Tipps für den
täglichen Umgang mit ihrer Allergie sowie
weiterführende Therapiemöglichkeiten im
Gesundheits-Ratgeber „Allergie Stop“
von Dr. med.
Hermann Geesing, (Herbig Verlag, 208 Seiten, 12,50
Euro).
Weitere Informationen unter Telefonnummer:
07449 / 84-134
Schwarzwald MedicalResort Obertal, Rechtmurgstraße
27, 72270 Baiersbronn, Telefon 07449 / 84-134, Fax
07449 / 84-531,
eMail:
info@schwarzwald-medicalresort.de,
im
Internet unter:
www.schwarzwald-medicalresort.de
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